Kaleidoskop

Ein Kaleidoskop steht symbolisch für bunte, vielfältige und abwechslungsreiche Dinge. Deshalb war es auch der Namensgeber für den Chor der meistens seh- aber auch anders oder nicht behinderten Sängerinnen und Sänger vom SFZ Förderzentrum und eng damit verbunden: der Anspruch für das gebotene Repertoire.

Vielfalt und Abwechslungsreichtum beziehen sich dabei nicht nur auf die Auswahl der Musikstücke, sondern auch auf deren Zustandekommen: mal werden bekannte Lieder nachgesungen oder mit eigenen Texten vorgetragen, ein anderes Mal selbst komponierte Musikstücke zum Besten gegeben. Manchmal stammen diese aus der Feder von Rita Grau, einer der beiden Chorleiterinnen, manchmal sogar aus der seiner bekanntesten Sängerin: Anja Voigt. Ihre Stimme ist unverkennbar und vermag Gänsehaut zu verursachen!

Zweite Chorleiterin von Kaleidoskop ist Meinhild Tröger, die ebenfalls über eine tolle Singstimme verfügt. Mit ihrer Unterstützung gelang dem Chor 2015 ein sehr erfolgreicher Abstecher ins Theatermilieu.


Monael & Friends

Der Gebärdenchor „MONAEL & FRIENDS“ besteht aus gehörlosen, schwerhörigen und auch hörenden Mitgliedern. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, Musik in Deutscher Gebärdensprache zum Ausdruck zu bringen: synchron und im Rhythmus des jeweiligen Titels.

Das erfordert zunächst, sich die Liedtexte in die Logik der Gebärdensprache – mit eigener Grammatik – zu übersetzen. Beim Einigen auf anzuwendende Gebärden – es gibt auch hier die Möglichkeit der alternativen Wortwahl – sollte der Rhythmus schon im Blut sein: es ist nämlich ein- und abzuschätzen, ob
gleichermaßen Zeit und Raum für alle Gebärden da und ihr Ausführen im Takt auch möglich ist.

Zur Wahrnehmung bzw. Verstärkung des Rhythmus muss für die hörbehinderten Musiker eine gute Reflexion der Töne – meist mit verkehrt herum auf den Boden gelegten Bassboxen – gewährleistet sein. Nach dieser intensiven Vorarbeit für jedes einzelne Lied beginnt das Üben und Perfektionieren, um weiterhin eigenen Ansprüchen gerecht werden und auch alle Zuschauer begeistern zu können.

Leiter des Gebärdenchores ist Michael Krtschil.

 


ORFFeus

ORFFeus ist der Chor der Janusz-Korczak-Förderschule. Sein Name ist abgeleitet von den Instrumenten, die bei allen Proben und Auftritten seiner aufgeweckten Mitglieder zum Einsatz kommen: u.a. klingende Stäbe aus Holz und Metall, Becken und Triangeln, Trommeln und Pauken sowie Glockenspiel und Xylophon. Diese Instrumente gehören zum Orff-Schulwerk, einem nach Carl Orff benannten musikpädagogischen Konzept. Dessen Grundlage ist der kreative Umgang mit den Elementen Musik, Sprache und Bewegung.

Chorleiterin Maria Stülpner und Ljubomir Kanev, ihr engagierter künstlerischer Begleiter, verstehen es in exzellenter Weise, ihre Schützlinge, die nicht selten große Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten haben, zu musikalischen Höchstleistungen und damit auch alle Zuschauer zum Staunen zu bringen. Und das Schönste ist: alle haben Freude daran!

 


Motus

Die Band Motus besteht seit 1994 und ist eine Kooperation der Städtischen Musikschule Chemnitz mit dem Verein Lebenshilfe Chemnitz für Menschen mit Behinderungen. Aktuell gehören ihr sechs Mitglieder mit und sechs ohne Handicap an. Im Laufe der Jahre haben die Besetzungen immer wieder gewechselt und Schüler der unterschiedlichen Fachbereiche der Musikgruppe eine andere, stets auch willkommene Klangfarbe hinzugefügt.

Von 1997 bis zum Jahresende 2015 bestand eine intensive Zusammenarbeit mit dem international bekannten Jazzgitarristen Joe Sachse. Er komponierte und arrangierte für Motus unverwechselbare Musikstücke. Selbstverständlich spielte er sie in der ihm eigenen, jazzigen Version mit. Gesundheitliche Gründe beendeten das erfolgreiche Miteinander. Motus macht weiter mit integrativem Charakter, ver bindenden Arrangements und gutem Zusammenspiel: heute und hier mit dem Zupforchester der Städtischen Musikschule Chemnitz.

Chorleiterin von Motus und Ansprechpartnerin ist Birgit Berndt.

 


Rock AG

Die Rock-AG ist tatsächlich eine Arbeitsgemeinschaft und gehört zur freien Schule am Stadtpark in Trägerschaft der Behindertenhilfe Limbach-Oberfrohna. Ihr Leiter Michael Fröhlich hat das musikalische Talent jedes Mitgliedes durch seinen Musikunterricht dort erkannt und für die Mitarbeit in der AG geworben.

Mit seiner eigenen Leidenschaft, seinem unermüdlichen Engagement und seiner einfühlsamen Art gelingt es ihm, bei den Kindern die Liebe zur Musik zu wecken und zu vertiefen. Mitreißende und auch eigens von ihm arrangierte Musikstücke begeistern nicht nur die jungen Instrumentalisten sondern gleichermaßen auch alle Zuschauer. Dazu zählen auch bekannte Filmmusiken wie die zum rosaroten Panther beim Traumkonzert 2013.

Tolle Unterstützung erhalten Michael Fröhlich und alle Mitglieder der Rock-AG von Musiklehrerin Carmen Raßbach – wie er auch für die Städtische Musikschule Chemnitz tätig – und den Kolleginnen, allen voran die Leiterin der Schule am Stadtpark: ein Garant für den Erfolg!

 


Cello- und Gitarrenkinder

Seit vielen Jahren besteht schon das Projekt „Klassenmusizieren“ mit der Städtischen Musikschule Chemnitz: blinde und sehbehinderte Kinder werden über zwei Schuljahre hinweg von Projektleiterin Christiane Nonnaß und Musikschullehrerin Franziska Boxberger gemeinsam an die Musik herangeführt und erlernen das Cellospielen. Dieser Unterricht ist fester Bestandteil des Stundenplanes an der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte. Auch Mathematik und Deutsch drehen sich mit Sachaufgaben bzw. Aufsätzen um dieses schöne Instrument und gewähren somit einen ganzheitlichen Ansatz.

Gern gesehene und mit viel Beifall belohnte öffentliche Auftritte zeugen vom Erfolg des Projektes genauso wie der Wunsch der bisherigen Schüler, nach dessen Auslaufen auch weiter musikalisch aktiv sein zu können.

 


Robert-Schumann-Philharmonie

Die Chemnitzer Philharmonie gehört zu den traditionsreichsten Orchestern von Deutschland und erfährt große, auch überregionale Wertschätzung. Es war eine Vision, Musiker der Philharmonie im Jahr 2011 für die Mitwirkung am ersten Traumkonzert zu gewinnen. Eine Vision, die nicht nur Wirklichkeit wurde, sondern nun schon eine schöne Regelmäßigkeit ist.

Der Dank dafür gilt allen Teilnehmenden an den Traumkonzerten: wir haben mit- und voneinander gelernt, uns gegenseitig überraschen können und stets viel Freude beim gemeinsamen Musizieren gehabt: Musik verbindet eben. Ein ganz besonderer Dank gilt aber Andreas Weber. Als ein Violinist der Philharmonie und Lehrer an der Städtischen Musikschule Chemnitz ist er das wichtigste Bindeglied und ein großer Fürsprecher für das Traumkonzert. Durch sein Engagement, aber auch die tolle Unterstützung durch den Orchesterdirektor Raimund Kunze wirken seit dem dritten Traumkonzert im Jahr 2015 mehr als 20 Philharmoniker mit!


Moderation:

Horst Wehner

Deutscher Meister im Rollstuhltanz 2011, 2012 und 2015 in den lateinamerikanischen Tänzen sowie Vizemeister in den Standardtänzen 2011 und 2012


der besondere Gast des Abends:

Judith Lefeber

Bei der Castingshow Deutschland sucht den Superstar gelangte sie 2002 unter die letzten zehn Kandidaten. Durch ein Casting erhielt sie im Jahr 2004 die Hauptrolle der Aida im gleichnamigem Musical in Essen. Neben diversen Auftritten u.a. bei Classics unter Sternen in Zwickau und Chemnitz sowie Sounds of Hollywood in verschiedenen Städten (z.B. Reichenbach, Greiz und Schwarzenberg), spielte sie in den Spielzeiten 2011/2012 sowie 2013/2014 im Musical Aida erneut die Titelrolle im Theater Chemnitz.

 

 

 

… und hier noch ein kleiner Einblick in die Probenvorbereitungen: