Wer einmal eine Probe des inklusiven Gebärdenchors Monael & Friends besucht hat, wird erstaunt sein, dass die Erarbeitung eines Liedes mit der Übersetzung des Textes beginnt. Damit die Gebärden zum gesungenen Lied passen, muss die Übersetzung möglichst kurz sein. Außerdem sollen die Gebärden so gewählt werden, dass eine schöne Choreografie entsteht. Das alles macht die Übersetzung gar nicht so einfach. Dieser Übersetzungsvorgang ist für die sechs hörenden Chormitglieder eine hervorragende Möglichkeit die Gebärdensprache gemeinsam mit den drei hörbeeinträchtigten Mitgliedern zu erleben.

Musik in Gebärdensprache übersetzt ist ein Genuss. Wenn in Chemnitz im Chor gebärdet wird, dann heißt der Genuss Monael & Friends.
Text: Uwe Wiedemann / Fotos: Dietmar Hösel

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